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Montag, 27. Dezember 2021
Dienstag, 5. Oktober 2021
Tool Tipp #3: Knipex 4911A0 Seegerring-Zange - Das perfekte Tool zum Abheben der Sicherungsringe von Andruckrollen an Echolette und Co.
Der ein oder andere nutzt hierfür einen Schlitz-Schraubendreher. Das muss nicht sein und macht im Zweifelsfall mehr kaputt als es hilft - und es dauert zudem noch unnötig lang! Diese Zange ist ideal für Außen-Seegerringe mit einer Spaltgröße von 3 - 10 mm, also auch ideal für die Seegerringe an Echolette, Echocord und Co.
Die Knipex 4911A0 im Einsatz:
Montag, 6. Mai 2019
Tool Tipp #2: "Pocket"-Multifunktionstester für Transistoren, Dioden, Widerstände und Kondensatoren
Es ist immer gut, Messgeräte zu haben. Noch besser ist es, solche zu besitzen, die viele Funktionen in einem Gerät vereinen - das spart Platz und man muss nicht viel herumhantieren.
Hin und wieder ist aber im Gegenteil auch ein Gerät praktisch, das nur ein paar Dinge kann, dafür aber sehr mobil ist. Ein Hosentaschengerät sozusagen.
Ein solches kleines Helferlein ist der "Multi-Function Tester - TC1". Das ideale Tool, wenn man den Keller aufräumt und aus Kästchen und Kisten kommen elektronische Komponenten zum Vorschein, von denen man spontan nicht weiß, "was das genau ist". Oder aber für einen schnellen Check, was für eine Kapazität denn dieser oder jener Kondensator noch hat.
Das Gerät stammt aus China und man kann nicht einmal genau sagen, von welcher Firma es tatsächlich gebaut wird. Im Netz findet sich eine ganze Armee dieses Gerätes, vom Aussehen manchmal graduell etwas unterschiedlich, mal mehr und mal weniger Zubehör inbegriffen. Preise zwischen 13 und 25 Euro.
Das soll aber nicht abschrecken, denn das Tool kann was!
Die Maße sind ca. 9 cm x 7 cm x 3 cm (Höhe x Breite x Tiefe).
Das Gerät hat ein Farb LCD-Display, einen einzigen Knopf zum Bedienen, eine Klemmleiste, um Bauteile zum Testen zu arretieren und einen Infrarotsensor (IR), über den sich Fernbedienungen testen lassen.
Die Klemmleiste ist fast selbsterklärend, es gibt in mehrfacher Ausführung die Anschlüsse 1,2 und 3. Eben um die Beinchen 1,2 oder 3 von Bauteilen dort hineinzustecken. Die Anschlüsse K und A sind zum Testen von Zenerdioden.
Bei meiner Ausführung war keine Anleitung dabei, jedoch wird man hier fündig, wenn man bei der Suchmaschine seiner Wahl nach "tc1 TC-V2.12k pdf" sucht. Viel mehr als das Offensichtliche steht dort aber auch nicht drin, die Handhabung ist ziemlich intuitiv.
Das Gerät hat einen Akku fest verbaut und wird über einen Mikro-USB Anschluss geladen (5V).
Der normale USB Port und das Handy-Ladegerät funktionieren also problemlos.
Bei jedem Test wird eingangs die verbleibende Akku-Spannung angezeigt, man behält hier also den Überblick, wann wieder eine Ladepause fällig wird.
Getestet werden können konkret:
Sehr praktisch auch die Anzeige, welches Beinchen Basis, Kollektor oder Emitter ist.
Bei Leuchtdioden wird u.a. die Durchbruchspannung angezeigt, also die Spannung bei der sie leuchten.
Eigentlich fällt das ja in dieselbe Kategorie wie Widerstände. Ich finde es aber erwähnenswert, dass das Poti tatsächlich als zwei Widerstände in Reihe erkannt wird.
Widerstand 1: Eingang bis/und Schleifer
Widerstand 2: Ausgang bis/und Schleifer
Das ist ganz nett, um mal schnell zu prüfen, welcher Drehwinkel welchem Widerstandswert entspricht (damit kann man natürlich auch schnell feststellen, ob es sich um ein logarithmisches oder ein lineares Poti handelt, wenn außen nichts mehr draufsteht).
Aus der Bedienungsanleitung, hier die Übersicht der testfähigen Bauteile mit Hinweisen zum Prüfumfang.
Hin und wieder ist aber im Gegenteil auch ein Gerät praktisch, das nur ein paar Dinge kann, dafür aber sehr mobil ist. Ein Hosentaschengerät sozusagen.
Ein solches kleines Helferlein ist der "Multi-Function Tester - TC1". Das ideale Tool, wenn man den Keller aufräumt und aus Kästchen und Kisten kommen elektronische Komponenten zum Vorschein, von denen man spontan nicht weiß, "was das genau ist". Oder aber für einen schnellen Check, was für eine Kapazität denn dieser oder jener Kondensator noch hat.
Das Gerät stammt aus China und man kann nicht einmal genau sagen, von welcher Firma es tatsächlich gebaut wird. Im Netz findet sich eine ganze Armee dieses Gerätes, vom Aussehen manchmal graduell etwas unterschiedlich, mal mehr und mal weniger Zubehör inbegriffen. Preise zwischen 13 und 25 Euro.
Das soll aber nicht abschrecken, denn das Tool kann was!
Die Maße sind ca. 9 cm x 7 cm x 3 cm (Höhe x Breite x Tiefe).
Das Gerät hat ein Farb LCD-Display, einen einzigen Knopf zum Bedienen, eine Klemmleiste, um Bauteile zum Testen zu arretieren und einen Infrarotsensor (IR), über den sich Fernbedienungen testen lassen.
| Der "Hosentaschen-Tester" TC1 |
Die Klemmleiste ist fast selbsterklärend, es gibt in mehrfacher Ausführung die Anschlüsse 1,2 und 3. Eben um die Beinchen 1,2 oder 3 von Bauteilen dort hineinzustecken. Die Anschlüsse K und A sind zum Testen von Zenerdioden.
Bei meiner Ausführung war keine Anleitung dabei, jedoch wird man hier fündig, wenn man bei der Suchmaschine seiner Wahl nach "tc1 TC-V2.12k pdf" sucht. Viel mehr als das Offensichtliche steht dort aber auch nicht drin, die Handhabung ist ziemlich intuitiv.
Das Gerät hat einen Akku fest verbaut und wird über einen Mikro-USB Anschluss geladen (5V).
Der normale USB Port und das Handy-Ladegerät funktionieren also problemlos.
| Mikro-USB Ladeanschluß |
Bei jedem Test wird eingangs die verbleibende Akku-Spannung angezeigt, man behält hier also den Überblick, wann wieder eine Ladepause fällig wird.
Getestet werden können konkret:
Transistoren
Sehr praktisch auch die Anzeige, welches Beinchen Basis, Kollektor oder Emitter ist.
| Prüfung von Transistoren |
| Prüfung von Transistoren |
Widerstände
| Prüfung von Widerständen |
Dioden
Bei Leuchtdioden wird u.a. die Durchbruchspannung angezeigt, also die Spannung bei der sie leuchten.
| Prüfung von Dioden (LED) |
| Prüfung von Dioden |
| Auch zwei Dioden parallel werden erkannt. |
Kondensatoren
| Prüfung von Kondensatoren |
| Prüfung von Kondensatoren |
Potentiometer
Eigentlich fällt das ja in dieselbe Kategorie wie Widerstände. Ich finde es aber erwähnenswert, dass das Poti tatsächlich als zwei Widerstände in Reihe erkannt wird.
Widerstand 1: Eingang bis/und Schleifer
Widerstand 2: Ausgang bis/und Schleifer
Das ist ganz nett, um mal schnell zu prüfen, welcher Drehwinkel welchem Widerstandswert entspricht (damit kann man natürlich auch schnell feststellen, ob es sich um ein logarithmisches oder ein lineares Poti handelt, wenn außen nichts mehr draufsteht).
| Schnelltest eines Potis |
| Schnelltest eines Potis |
Aus der Bedienungsanleitung, hier die Übersicht der testfähigen Bauteile mit Hinweisen zum Prüfumfang.
Montag, 10. Dezember 2018
Tool Tipp #1: Platinenhalter
Ich erspare uns den "Tool-Time mit Tim"-Witz und komme gleich zur Sache. Mit dieser Ausgabe #1 des Tool Tipp möchte ich eine Reihe starten, in der ich kleine aber unverzichtbare Helferlein vorstelle. Aus meiner Sicht ganz unverzichtbare Tools für den Gitarren- oder allgemein Musikelektronik-Bastler.
Die Beine des Bauteils durch die Lötösen schieben und die Beinchen etwas zur Seite biegen. Dann die Platine umdrehen.
Der Platinenhalter
Bei den verschiedensten Projekten wird man irgendwann auf Elektronik-Bausätze stoßen. Sei es im Bereich Effektgeräte: Denn es gibt nichts Besseres als einen Standardeffekt selbst zusammenzulöten, dabei zu verstehen zu versuchen, warum dieses oder jenes Bauteil an diese Stelle gehört und eventuell von dieser Basis ausgehend durch den Austausch einzelner Komponenten einen anderen Klang zu erzielen.
Für die verschiedensten Anwendungen wird man ab und an auch einen Standard-Vorverstärker benötigen, denn das Signal aus der Gitarre ist schwach und ohne Verstärkung bleibt in manchem Schaltungs-Experiment am Ende nicht viel übrig bzw. Pegel passen nicht zueinander.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Kondensatoren, Widerstände und dergleichen vor dem Festlöten eben locker sind und wenn man versucht, die Platine und das festzulötende Bauteil, den Lötkolben sowie das Lötzinn gleichzeitig festzuhalten, wird man merken, dass man eben doch nur ein Mensch und kein Oktopus ist.
Hier kommen praktische Löthilfen ins Spiel. Es gibt deren viele, für mich hat sich aber der Platinenhalter als das perfekte Tool etabliert.
| Die Platine wird zwischen den beiden Aufnahmen festgeklemmt. |
| Die Aufnahmen können um 180° rotiert werden. |
| Auch kleinere Platinen können problemlos eingespannt werden. Manchmal wird es am Rand etwas eng - was aber am Platinen-Layout liegt. |
| Die Längsachse des Platinenhalters bietet Platz für sehr große... |
| ...und sehr kleine Platinen und alles dazwischen. |
Tipp zur Verwendung
Die Beine des Bauteils durch die Lötösen schieben und die Beinchen etwas zur Seite biegen. Dann die Platine umdrehen.
| Leere Platine einspannen. |
| Die Beinchen des Widerstandes vorknicken. |
| Widerstand in die Lötösen einsetzen. |
| Die Beinchen leicht nach außen biegen, es reicht wirklich ein ganz kleines bisschen. |
| Der Widerstand bleibt nun auch beim Umdrehen der Platine fest im Sattel |
Die Widerstände, Kondensatoren, etc. hängen nun an der Knickstelle der Beinchen kopfüber in der Platine und können ganz einfach festgelötet werden. Beide Hände sind für Lotkolben und Lötzinn frei.
Bezugsquelle und Preise
Der oben gezeigte Platinenhalter bzw. ähnliche Modelle finden sich bei Ebay, anderen Online-Händlern und den einschlägigen Elektronik-Verkäufern zu Preisen zwischen 10 und 15 Euro.
Einfach nach dem Stichwort Platinenhalter suchen.
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